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Artists in Residence 2024: GEBEN–NEHMEN–BRAUCHEN

Dieses Jahr gehen wir schon in die dritte und vorerst letzte Runde unseres Residenzprogramms 'GEBEN–NEHMEN–BRAUCHEN': Das Programm lädt Choreograph*innen und Tänzer*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg dazu ein, zwei Wochen in unserem Studio 'Alte Post' (Hamburg-Altona) zu arbeiten, ihre künstlerische Praxis für Publikum zu öffnen und Besucher*innen in Form eines OFFENEN STUDIOS an ihrem künstlerischen Prozess teilhaben zu lassen.

Wir freuen uns sehr, Euch die Artists in Residence 2024 vorzustellen:

Residenz 1, 17.–28. Juni.: Virginia „Aura“ Lewerissa taucht in die Energiedynamik des Krump ein, einem Tanzstil, den sie seit zwölf Jahren beherrscht. Krumps kraftvoller Energieaustausch, der auf gegenseitiger Unterstützung und Respekt basiert, inspiriert sie dazu, zu erkunden, wie wir in unerwarteten Momenten geben, nehmen und Bedürfnisse erfüllen können, unter Berücksichtigung kultureller Einflüsse, der Umgebung, Emotionen und persönlicher Reflexion. In Workshops und offenen Gesprächen während ihrer Residenz will sie die Teilnehmer*innen in die Krump-Kultur einführen, sie dazu anregen, ihre eigene Dynamik des Gebens und Empfangens zu erforschen und so die innere Reflexion und den Austausch fördern, der vom Namen der Residenz inspiriert ist.

Residenz 2, 12.–23. August:  René*e Reith ist Choreograf*in, Performancekünstler*in und Tanzwissenschaftler*in. In einem medienchoreografischen Aufbau erforscht sie Blickdynamiken zwischen Publikum und Performer*innen. Sie vertieft ihre Auseinandersetzung mit einer queeren Ästhetik des zeitgenössischen Tanzes sowie Genderperformances von trans* und nicht-binären Personen.

Residenz 3, 3.–16. Oktober: Sina Saberi ist Performer, Choreograph und Kulturmanager aus Teheran mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg. Seine Praxis und Forschung sind von seinem kulturellen Hintergrund inspiriert und bewegen sich um die Idee von Tanz als alternativem Seins-Zustand. Wo können sich das Persönliche und das Öffentliche miteinander verbinden, um zu einem Punkt der Zusammengehörigkeit zu gelangen?

Die Jury, bestehend aus Verena Reygers (Journalistin / PR-Referentin im Kulturhaus Eidelstedt / Historikerin), Tejan Lamboi (Bildungsreferent*in und Expert*in für Rassismuskritik, Inklusion und Prozessbegleitung, u.a. bei W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.) und Jenny Beyer (Tanz/Choreografie), hat viele beeindruckende Bewerbungen von divers arbeitenden und sich positionierenden Künstler*innen & Kollektiven erhalten und möchte sich bei allen Künstler*innen bedanken, die sich beworben haben.

Wie herausfordernd das Auswahlverfahren auch für die Jury war, verdeutlich ein Statement von Tejan Lamboj: "It was enriching and inspiring to read your creative ideas for the residency. In fact a privilege for being part of the process evaluating them. The so many good ideas made the process of selecting just three a very challenging one. Hopefully you will find other opportunities to realise your ideas. Thank you for being part of this."

Die große Resonanz auf unsere Ausschreibung zeigt den großen Bedarf nach mehr Orten und Ressourcen für künstlerische Recherche in Hamburg. Dies bestärkt uns darin, Mittel zu finden, um unser Residenzprogramm ab März 2025 auch über unsere TANZPAKT-Förderung hinaus fortzuführen und auszubauen.

Das Residenzprogramm ist Teil des dreijährigen Projekts GEBEN–NEHMEN–BRAUCHEN, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

OFFENES STUDIO
14.08. | Kulturhaus Eidelstedt

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